Gemeinsam für Mutter Erde: Führende österreichische Umwelt- und Naturschutz-NGOs gründen neue Plattform „Umweltallianz Österreich“

Wien, 2. Juli 2014: Schulterschluss von Birdlife, GLOBAL 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ und WWF stärkt gemeinsame Natur- und Umweltschutz-Anliegen

Die großen Natur- und Umweltschutzorganisationen Österreichs haben in der einzigartigen ORF-Initiative „Mutter Erde“ einen ersten Schritt zur engeren Zusammenarbeit gesetzt. Diese positive Kraft wollen die sieben Organisationen Birdlife, GLOBAL 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ und WWF nutzen und auch in anderen Belangen enger zusammenarbeiten: Daher haben sie beschlossen, ab sofort im Rahmen einer neu gegründeten Plattform, der „Umweltallianz Österreich“, zu kooperieren. Das ermöglicht einen intensiveren Informationsaustausch, die Bündelung von Wissen und Engagement sowie den gemeinsamen Einsatz bei brisanten, alle Organisationen betreffenden Themen.

 

Weltweit, EU-weit und auch in Österreich gibt es im Natur- und Umweltschutz enormen Handlungsbedarf. Das betrifft die Stärkung internationaler Konventionen wie die Alpen- und Biodiversitätskonvention und die anstehenden Entscheidungen auf EU-Ebene zur österreichischen Umweltgesetzgebung – bei Natura 2000, der Wasserrahmenrichtlinie, im Freihandelsabkommen TTIP und der EU-Klima-, Energie- und Fischereipolitik – aber auch die brennenden Natur- und Umweltprobleme Österreichs wie beim dringend notwendigen naturnahen Hochwasserschutz oder dem ungezügelten Flächenverbrauch. Das alles braucht eine starke Front der heimischen Umweltbewegung. Die neu geschaffene „Umweltallianz Österreich“ soll sicherstellen, dass Natur und Umwelt ein hoher Stellenwert eingeräumt wird und Österreich zu einem internationalen „Umwelt-Motor“ wird.

 

In der „Umweltallianz Österreich“ bleiben die Organisationen eigenständig, jede mit ihrem besonderen Charakter, ihren Zielen und Menschen, die dahinter stehen. Die Stärke dieses Bündnisses zeigt sich in der Vielfalt der Kompetenzen und der großen Zahl an Mitgliedern und UnterstützerInnen der einzelnen Organisationen, in Summe rund eine halbe Million Menschen.

 

Die einzelnen Organisationen dieser Allianz bleiben weiterhin Mitglieder ihrer Dachverbände und bringen sich aktiv in diese ein. Die Umweltallianz wird eine zusätzliche, übergreifende Plattform für die Zusammenarbeit bieten.

 

„Die Umweltbewegung zeigt damit in Österreich Geschlossenheit, um noch wirkungsvoller und effizienter Natur- und Umweltschutzarbeit zu leisten. Gemeinsam sind wir noch stärker und schlagkräftiger!“ so die VertreterInnen der Organisationen einstimmig.

 

Die RepräsentantInnen der Umweltallianz Österreich (v.l.n.r.):
Leonore Gewessler (GLOBAL 2000), Gerald Pfiffinger (Birdlife), Hanna Simons (Greenpeace), Regina Hrbek (Naturfreunde), Ulla Rasmussen (VCÖ – Mobilität mit Zukunft), Walter Hödl (Naturschutzbund Österreich) und Andrea Johanides (WWF).
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