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Alpine Vereine gemeinsam aktiv!

Mehr Sicherheit durch intakte und gut markierte Wanderwege

Eine wunderbare und arbeitsreiche Woche ist zu Ende gegangen! Von 1. bis 5. Juli 2019 arbeiteten etwa 23 Freiwillige von den Naturfreunden und vom Alpenverein ehrenamtlich und Hand in Hand im Rax- und Schneeberggebiet, um dort sanierungsbedürftige Wege instand zu setzen, die Markierungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu erneuern!

Durch die starken Herbststürme und den langen, schneereichen Winter sind viele Steige und Wege unpassierbar und gesperrt worden. Daher wartete heuer besonders viel Arbeit auf alle, die am Projekt beteiligt waren. Unterstützt wurde diese gemeinsame Aktion von der MA 49, dem Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien und der MA 31, der Abteilung Wiener Wasser. Heuer ebenfalls mit an Bord waren der ÖTK, die Alpine Gesellschaft Kienthaler und die Alpine Gesellschaft Reißtaler. Jeder Verein hat wichtige Leistungen vollbracht und so zum Gelingen des Projekts beigetragen. Somit arbeiteten sämtliche alpine Vereine, die in der Region aktiv sind, zusammen. Auch die Bergrettung Reichenau/Rax half wieder mit ihrem Steyr-Puch Pinzgauer mit.  Gemeinsam mit dem neuen Naturfreunde-Bus, welcher von der Bundesorganisation der Naturfreunde zur Verfügung gestellt wurde, wurden die HelferInnen zu den Zustiegen und Arbeitsgebieten gebracht.

 

Viel Arbeit - Viel Spaß - Neue Freundschaften!

Die Truppe war die ganze Woche im Weichtalhaus untergebracht, wo wir von Manfred, Barbara und ihrem Team ganz vorzüglich verköstigt wurden. Das 2015 neu errichtete Haus darf als Vorzeigebau im Schutzgebiet der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung bezeichnet werden. Das Haus dient das ganze Jahr als wichtiger Stützpunkt für diverse Ausbildungskurse und noch wichtiger, als Ausgangspunkt für zahlreiche Touren im Rax- und Schneeberggebiet.

Von diesem Basislager sind wir während unserer Projektwoche zu den durchzuführenden Arbeiten aufgebrochen. Unter fachkundiger Anleitung der Wegewarte der alpinen Vereine, haben wir uns eine Woche lang um sanierungsbedürftige Wege und Steige gekümmert.

 

Die ganze Woche wurde hart gearbeitet, aber wir hatten auch sehr viel Spaß miteinander. Die Truppe war schnell gut eingespielt und jeder wusste was er zu tun hatte. Auch das Wetterglück war uns hold. Es regnete nur am Abend, daher konnten wir die Woche optimal ausnutzen und durcharbeiten! Geholfen hat dabei sicher, dass wir immer alles brav aufgegessen haben ;-)!

Unsere Tätigkeiten waren: „Ausschneiden, Stufen anlegen, Markieren, Material schleppen, Wege neu anlegen bzw. verlegen“ etc.

 

 

Was wurde genau gemacht?

 

  • Am Aufstieg zur Jubiläumsaussicht wurde ein neues Geländer in Form einer Eisenkette (samt einzubetonierenden Steher) angebracht! Das alte Gelände wurde entfernt und fachgerecht entsorgt!
  • Der Kammweg vom Jakobskogel zum Preinerwand Kreuz wurde fertig ausgeschnitten (konnten wir voriges Jahr aufgrund des schlechten Wetters am Freitag nicht mehr fertigstellen).
  • Am Wassersteig war ein Stück des Weges teilweise weggebrochen. Es wurde eine „Krainerwand“ konstruiert, in welcher bis zu vier Meter lange Baumstämme in den Hang geschlichtet und verankert wurden. Diese wurden dann mit Erdreich aufgefüllt, sodass der darüber gespannte Weg nicht abrutschen kann und wieder begehbar ist.
  • Am Schnellen-Wag-Steig bei der Singerin wurde der Weg von querliegenden Bäumen freigeräumt.
  • Am Mariensteig (Richtung Eng hinauf) wurde Loch verfüllt und der Weg wieder sicherer gemacht.
  • Schönbrunnerstiege/Wachthüttelkammsteig: Entlang der Schönbrunnerstiege wurden neue Markierungen angebracht. Am Wachthüttelkamm wurden umgestürzte Bäume weggeräumt.
  • Wildfährte: Der bestehende Zustieg wurde neu angelegt und neu markiert.
  • Im AV-Steig war ein Teil des Weges von Geröll verschüttet. Dieses wurde entfernt und der Weg wieder begehbar gemacht!
  • Der Einstieg in die Brandschneide wurde ausgeschnitten.
  • Am Ferdinand-Mayer-Weg wurde ein Teil des Weges neu angelegt.
  • Reistalersteig, Murmerltiersteig, Gretchensteig wurden ausgeschnitten und Wegstücke teilweise ausgebessert!
  • Am Kaisersteig (Richtung Habsburghaus) wurden umgefallene Baumstämme entfernt und Teile des Weges neu angelegt!
  • Am Miesleitensteig wurde ein Teil des Weges ausgebessert und mit Baumstämmen verfestigt!
  • Am südlichen Grafensteig (Bereich Bockgrube) wurde der ausgebessert!

 

 

Beiliegend ein paar schöne Impressionen:

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Beim Pressegespräch am 2. Juli zeigten sich alle Beteiligten begeistert von dem Projekt.
v.l.n.r.: Forstdirektor Andreas Januskovecz (MA 49), Ewald Putz (Leiter der Bergrettung Reichenau), Rainer Vogl (Alpenverein Edelweiss), Hans Tobler (MA 31), Regina Hrbek (Naturfreunde Österreich)
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Mit freundlicher Unterstützung der MA 49, Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien und der MA 31, Wiener Wasser.