Heinz Fischer wird für seine Verdienste um die Naturfreunde-Bewegung geehrt

NFI-Präsident Manfred Pils überreichte Mitte April dem Österreichischen Bundespräsident und Naturfreund Dr. Heinz Fischer die Alois Rohrauer Gedenknadel zu Ehren seiner Verdienste um die Naturfreunde-Bewegung.

Heinz Fischer ist seit 2004 Ehrenpräsident der Naturfreunde Österreich. Zuvor war er 33 Jahre Vorsitzender der Naturfreunde Österreich, in denen er politische und gesellschaftliche Arbeit im besten Sinn des Wortes mit dem Hobby Bergsteigen verbinden konnte. In seine Ära fallen historische Zäsuren wie das Forstgesetz 1975, in dem das freie Wegerecht festgeschrieben wurde, der erfolgreiche Kampf gegen das Kraftwerk Dorfertal sowie die Gründung des Nationalparks Hohe Tauern.

 

Heinz Fischer ist nun der vierte Träger der Alois Rohrauer Gedenknadel. Neben ihm wurden 2008 Herbert Brückner, langjähriger Präsident der Naturfreunde Internationale von 1996-2008, 2011 Michèle Davieau, ehemalige Vorsitzende der französischen Naturfreunde und NFI-Vizepräsidentin, sowie 2013 Alioune Diagne Mbor, Präsident der Senegalesischen Naturfreunde, für ihre Verdienste an der Naturfreunde-Bewegung mit der Alois Rohrauer Gedenknadel ausgezeichnet.

 

Die Naturfreunde Österreich gratulieren unserem Naturfreunde-Ehrenpräsidenten Heinz Fischer ganz herzlich!!!


Anlässlich der Verleihung der Alois Rohrauer Gedenknadel präsentierte Bruno Klaus Lampasiak, ehemaliger Vizepräsident der Naturfreunde Internationale, die neu erschienene Publikation "Naturfreund sein heißt Mensch sein: Naturfreunde im Widerstand 1933 bis 1945" in der Hofburg.

Das Buch erinnert eindrucksvoll an einzelne Schicksale mutiger WiderstandskämpferInnen aus Deutschland und Österreich stellvertretend für die Gesamtheit des Naturfreunde-Widerstands. Während des zweiten Weltkrieges wurden die Naturfreunde von den Nationalsozialisten verboten und Einrichtungen, das Vereinsvermögen der Naturfreunde sowie deren Naturfreundehäuser beschlagnahmt und gestürmt. Der Widerstand der Naturfreunde als standhafte Gegner von Kriegspolitik und faschistischer Diktatur gegen das nationalsozialistische Gewaltregime vollzog sich als verbotene Untergundarbeit von Einzelnen oder kleinen Gruppen auf eindrucksvolle Weise und wurde in vielfältigen Formen geleistet. Das Buch hat einen Teil des vorhandenen Wissens um Lebenserinnerungen, Gedenkschriften und Dokumentationen zusammengetragen und erinnert an den Mut Hunderter Naturfreunde dieser Zeit. 

 

Bruno Klaus Lampasiak: Naturfreund sein heißt Mensch sein. Naturfreunde im Widerstand 1933 bis 1945. Naturfreunde-Verlag Freizeit und Wandern GmbH Berlin, 2013. 320 Seiten, Abbildungen und Register. ISBN 978-3-925311-34-5

 

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