Lichtverschmutzung: Wieviele Sterne sehen wir noch?

Die zunehmende Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Beleuchtung, genannt Lichtverschmutzung oder Lichtsmog und die Luftverschmutzung machen es immer schwieriger, die Gestirne zu beobachten. Der helle Nachthimmel fällt aber nicht nur Astronomen auf.

Viele Menschen kennen einen sternenübersäten Nachthimmel oft nur mehr aus dem Urlaub. Falsche Beleuchtung ist auch Verschwendung von Energie, bedeutet ein Sicherheitsrisiko durch Blendung und stellt eine Bedrohung für nachtaktive Tierarten dar.
 
Der negative Einfluss künstlichen Lichts auf Fauna und Flora muss minimiert werden. Licht darf im Außenraum nur in der sicherheitstechnisch erforderlichen Intensität und nur dort eingesetzt werden, wo es notwendig ist. Naturschutzfachlich sensible Lebensräume wie Trockenrasen und Gewässer sind besonders zu schützen.
 
Medizinische Untersuchungen belegen, dass der Einfluss künstlichen Lichts auf den menschlichen Organismus gravierende gesundheitliche Störungen hervorrufen kann. 

 

Ein einzigartiges Experiment!

Weltweit sollen die aktuellen Himmels-Sichtbedingungen durch eine einfache astronomische Beobachtung bestimmt werden. Voraussetzung für den Erfolg dieses Experiments sind aber möglichst viele Beobachtungen an vielen Orten: Kurz die Mithilfe vieler Menschen aus der ganzen Welt, also Ihr Beitrag!

 

So können Sie mithelfen: www.sternhell.at

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